In diesem Podcast geht es um Erinnerung und Identität; um Palästina, Israel und Deutschland. Gemeinsam mit unseren Gäst:innen sprechen wir über die Beziehung zwischen diesen Orten - und darüber, welche persönlichen Geschichten damit verbunden sind.
Von tunesischem Staatsfeminismus über saudische Youtuber:innen bis zu queeren Musiker:innen in Ägypten – Claudia Mende versammelt wertvolle Perspektiven feministischer Bewegungen. Vorurteilen begegnet sie mit teils verkürzter Argumentation.
Feminist:innen im Globalen Norden haben Palästina zu lange den Rücken zugekehrt. Dieser Essay ist ein Versuch, dies zu ändern, indem er Wut als feministisches Werkzeug für Solidarität im Befreiungskampf ergründet.
Rassismus gegen Kurd:innen wird von deutschen Behörden bisher nicht erfasst und sogar von ihnen reproduziert. Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus sammelt Fälle und klärt auf. Ein Interview mit Mitgründer Civan Akbulut.
Nach 75 Jahren französischer Kolonialherrschaft erlangte Tunesien 1956 seine Unabhängigkeit. Neben politischen Verhandlungen spielte bewaffneter Widerstand eine entscheidende Rolle: Wer waren die Fellagha und warum wurden sie vergessen?
Iranische Tänzer:innen im Exil kämpfen mit körperlichen und seelischen Folgen ihrer Zeit in der Untergrund-Tanzszene. Die Autorin verbindet ihre eigene Erfahrung mit Interviews. Einblicke in verborgene Realitäten iranischer Tänzer:innen.
Seit 2010 wird im Libanon über ein neues Mediengesetz diskutiert, das für die Zukunft der Pressefreiheit entscheidend sein könne. Nicht alle unterstützen jedoch den neuesten Entwurf.
Feminist:innen im Globalen Norden haben Palästina zu lange den Rücken zugekehrt. Dieser Essay ist ein Versuch, dies zu ändern, indem er Wut als feministisches Werkzeug für Solidarität im Befreiungskampf ergründet.
Der verfehlte Vorstoß nach Rückführungen: Unter Verweis auf deutsche Geschichte ignorieren CDU-Spitzen, dass Syrien weder sicher noch aufgebaut ist. In Berlin wird Patriotismus zur politischen Abstraktion – auf Kosten der Syrer:innen.
Ahmed Tobasi und das Freedom Theater aus Jenin traten am 23. November 2025 erstmalig mit dem umstrittenen Stück „And Here I Am“ in Deutschland auf. dis:orient war bei der Premiere in Leipzig vor Ort.
Vor wenigen Wochen fand inmitten Berlins eine Veranstaltung statt, die in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war: Die linke israelische Tageszeitung Haaretz lud zur ersten Konferenz in Deutschland ein. Dis:orient war für euch dabei.
Vor einem Jahr hat sich Syrien vom Assad-Regime befreit. Anita Starosta von medico international berichtet im Interview über neue Möglichkeiten der Nothilfe, andauernde Probleme mit Sanktionen und ihre Hoffnung für die Zivilgesellschaft.
Seit 2015 trägt eine Vorlesungs- und Publikationsreihe an der Universität Bonn den Namen des Orientalisten Otto Spies – obwohl seine Nähe zum Nationalsozialismus dokumentiert ist. Neue Forschungsergebnisse lassen keinen Zweifel mehr zu.
Zwei Jahre lang teilte der Künstler Mazen Kerbaj seine Zeichnungen unter dem Titel „Gaza in my phone“ auf Instagram. Nun ist daraus ein Comic entstanden, der die tägliche Gewalt im Gazastreifen nach über zwei Jahren Krieg darstellt.
Die Anerkennung Palästinas durch einige europäische Staaten ist kein Akt der Solidarität, sondern eine Untergrabung des palästinensischen Kampfes für Freiheit, meint Majed Abusalama. Ein Kommentar.
After 75 years of French colonialism, Tunisia gained independence in 1956. Beyond political negotiations, armed resistance played a key role: the Fellagha. Who were they, and why have they been forgotten?
Iranian dancers in exile struggle with the physical and emotional consequences of their time in the underground dance scene. The author weaves her own experiences with interviews, offering insights into hidden realities of Iranian dancers.
For too long, feminists in the global north have turned away from Palestine. In an attempt for change, this essay explores anger as a feminist tool for solidarity in the fight for liberation.




































