Im Film „Kurtuluş“ greift Regisseur Emin Alper den „kurdischen Konflikt“ in der Türkei auf. Dabei blendet er staatliche Gewalt aus, stellt kurdische Figuren verzerrt dar und trägt weniger zur Erinnerung als zur historischen Umdeutung bei.
Nach dem Mord am Journalisten und Umweltaktivisten Hakan Tosun im Oktober 2025 gibt es in der Türkei seit Monaten Proteste. Die Öffentlichkeit fordert Aufklärung und ist mit der ersten Anklage auf Körperverletzung ohne Vorsatz unzufrieden.
Die Nachfolgefächer der europäischen Orientalistik verstärken weiterhin orientalistische Strukturen in der Wissenschaft. Dabei kommt aktiver Spracherwerb im Studium oft zu kurz. Was bedeutet das für die Dekolonialisierung der WANA-Fächer?
Ägyptens Krieg im Jemen entlarvte die Widersprüche des Nasserismus: internationalistische Rhetorik traf auf den Anspruch regionaler Vorherrschaft.
Israel brach die 15-monatige andauernde „Waffenruhe“ seit dem Ende des letzten Kriegs mit der Hisbollah 2024 nahezu täglich. Warum also ließ sich die Hisbollah gerade jetzt auf den ungleichen Konflikt ein, indem sie Raketen auf Israel feuerte?
Israels militärische Erfolge verbessern seine regionale Position nur bedingt. Teheran regionalisiert den Konflikt mit großem Risiko, während die USA mit Fehlkalkulationen und globalen Rückschlägen kämpfen. Eine Analyse.
Während der Krieg gegen Iran seit mehr als zwei Wochen tobt, sitzt vielen Iraner:innen die Gewalt des Mullah-Regimes noch tief in den Knochen. Unsere Autorin versucht ihr Erlebtes in Worte zu fassen.
In Berlin markiert der 15. März seit 2025 offiziell den „internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit“. Die Organisation CLAIM erklärt im Gespräch mit dis:orient, welchen Stellenwert der Kampf gegen Rassismus heute in Deutschland hat
Reza Pahlavi dominiert die Medien, andere Stimmen verschwinden – ein altbekanntes Muster, das demokratische Vielfalt in Iran bedroht.
























