Graffiti in El Mourouj, einer Vorstadt von Tunis, das Lazhar Chraïti, Mosbah Jarbou und Mohamed Daghbaji zeigt – drei prominente Mitglieder der Fellagha-Bewegung. Foto: Wael Ghabara (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
15.01.2026
Nach 75 Jahren französischer Kolonialherrschaft erlangte Tunesien 1956 seine Unabhängigkeit. Neben politischen Verhandlungen spielte bewaffneter Widerstand eine entscheidende Rolle: Wer waren die Fellagha und warum wurden sie vergessen?
Graffiti in El Mourouj, a suburban city of Tunis, depicting Lazhar Chraïti, Mosbah Jarbou and Mohamed Daghbaji – three prominent members of the Fellagha movement. Foto: Wael Ghabara (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
15.01.2026
After 75 years of French colonialism, Tunisia gained independence in 1956. Beyond political negotiations, armed resistance played a key role: the Fellagha. Who were they, and why have they been forgotten?
Eingang des “Freedom Theaters” in Jenin, Westjordanland. Foto: Guillaume Paumier (Wikimedia Commons, CC 3.0)
Ahmed Tobasi und das Freedom Theater aus Jenin traten am 23. November 2025 erstmalig mit dem umstrittenen Stück „And Here I Am“ in Deutschland auf. dis:orient war bei der Premiere in Leipzig vor Ort.
NSDAP-Mitgliedskarteikarte von Otto Spies, BArch R 9361-IX KARTEI / 42100206. Foto: Bundesarchiv
27.11.2025
Seit 2015 trägt eine Vorlesungs- und Publikationsreihe an der Universität Bonn den Namen des Orientalisten Otto Spies – obwohl seine Nähe zum Nationalsozialismus dokumentiert ist. Neue Forschungsergebnisse lassen keinen Zweifel mehr zu.
Mohamed Boumaiza at the Tunisian book fair 2025 talking to a customer. Photo: private.
13.11.2025
The internet age and rising inflation aren’t slowing Tunisia’s reading culture, but rather propelling reading habits. Mohamed Boumaiza, founder of Ktebi Ktebek, explains how his online bookstore is adapting to these changes.
Mohamed Boumaiza auf der tunesischen Buchmesse 2025 im Gespräch mit einem Kunden. Foto: privat.
13.11.2025
Das Internetzeitalter und die steigende Inflation bremsen die Lesekultur in Tunesien nicht, sondern fördern sie vielmehr. Mohamed Boumaiza, Gründer von Ktebi Ktebek, erzählt, wie sich sein Online-Buchladen an diese Veränderungen anpasst.
Das Theaterstück "When I saw the Sea" behandelt die Situation von Arbeitsmigrant:innen im Libanon. Foto: Wanda Siegfried
Der Krieg zwischen der Hisbollah und Israel traf eine Gruppe ganz besonders: Arbeitsmigrant:innen. Künstler:innen aus dem Libanon haben sich diesem Thema gewidmet. Dis:orient besuchte die internationale Premiere von “When I Saw The Sea“.
Foto: "Iraqi Airways Boeing 727-200" von Jim Gordon (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iraqi_Airways_Boeing_727-200.jpg), Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic.
24.09.2025
Trotz erster Testflüge am Mossuler Flughafen ist eine Öffnung für den zivilen Luftverkehr nicht in Sicht. Die Attacken zwischen Israel und Iran verzögerten das Projekt – ein Einblick in die turbulente soziopolitische Geschichte des Landes.
Das Blatt des Mate-Tees, aus dessen Aufguss das traditionelle Getränk zubereitet wird. Foto: Wikimedia Commons
15.09.2025
In Syrien gilt Mate als ein Symbol kultureller Identität – dabei kommt er ursprünglich aus Südamerika. Die Wurzeln dieser Verbindung reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück, als syrische Migrant:innen nach Argentinien auswanderten.
Der Prozess wurde am Oberlandesgericht Frankfurt am Main geführt. Wikimedia Commons.
28.07.2025
Am 16. Juni ging der Prozess gegen den ehemaligen syrischen Arzt Alaa M. in Frankfurt zu Ende. Der ECCHR unterstützte einen Nebenkläger. Rechtsanwalt Patrick Kroker spricht im Interview über die Signalwirkung des Urteils.
Alice Cherki liest am 9. Mai 2025 in Köln aus ihrem Buch: „Frantz Fanon - ein Portrait.“ Foto: Jamil Zegrer.
Alice Cherki schrieb ein Porträt ihres Freundes Frantz Fanon. Mit dis:orient spricht die 89-Jährige über den Zweiten Weltkrieg in Algerien, den Antisemitismus französischer Siedler:innen und plädiert für einen neuen Universalismus.
Zeichnung aus dem Cartoon „Safaa and the tent". Safaa Odah.
24.07.2025
Die anhaltenden militärischen Aktionen durch Israel führen zu einer sich ausbreitenden Ohnmacht unter den Menschen in Gaza. Dennoch gibt es Potenziale der Resilienz und der Kreativität. Martin Gerner im Gespräch mit der Cartoonistin Safaa Odah.

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