Einige Monate nach dem Fall der Stadt al-Fashir, der letzten Hochburg der Armee, befindet sich der Konflikt im Sudan in einer neuen Phase. Die sudanesische Frauenrechtsaktivistin Amira Osman Hamed im Gespräch.
Das Bild der „gerechten westlichen Ordnung“ bröckelt. In seinem Buch beleuchtet Emran Feroz Fälle systematischer Gewalt, und kritisiert ihre fehlende Aufarbeitung und selektive Solidarität.
Der Krieg spaltet: Während ihn Monarchist:innen feiern, rechtfertigen andere ihn als Widerstand gegen den Imperialismus. Ein persönlicher Blick auf Zugehörigkeit, Protest und verlorene Solidarität im Exil.
Seit über 30 Jahren ein de facto unabhängiger Staat: Ein Überblick über die Zersplitterung der somalischen Bevölkerung durch koloniale Grenzen, herausfordernde Unabhängigkeit und die Entwicklung staatlicher Strukturen am Horn von Afrika.
Israels Anerkennung Somalilands hat Schlagzeilen gemacht, denn die Region ist geopolitisch im Fokus. Welche internationalen Akteure sich militärischen und wirtschaftlichen Einfluss sichern, erklärt Professor Markus Höhne im Interview.
Die Polizei räumt die Parteizentrale der größten türkischen Oppositionspartei CHP. Mit Billigung des langjährigen Parteichefs Kemal Kılıçdaroğlu muss sein Nachfolger Özgür Özel das Gebäude verlassen. Der Ursprung dieser Spaltung liegt in der...
Saudi-Arabien investiert seit 2017 massiv in den Gaming-Sektor mit dem Ziel, das globale Zentrum für Spielkultur zu werden. Über 30 Jahre existiert die saudische Gaming-Szene bereits – darunter internationale Spitzen-E-Sportler:innen.
Trumps "Friedensrat" für Gaza verspricht Wiederaufbau nach dem Krieg. Anstelle sich um politische Gerechtigkeit zu kümmern, setzt dieser jedoch auf die Verwaltung des Status quo. Dauerhafter Frieden ist damit ungewiss.
Maskats öffentliche Strände bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Gleichzeitig spiegeln sie die sozialen Hierarchien und Ungleichheiten wider, die den Alltag im Oman prägen.
Einst eine regionale Großmacht, heute Schauplatz internationaler Aktivitäten. Khalifa Haftar profitiert davon, dass internationale Akteure die von ihm kontrollierten Gebiete für militärische Operationen nutzen.
Wer bestimmt, wie wir Konflikte sehen? Ein Gespräch mit Francis Kahwe Mohammady über das iranische Atomprogramm, Auslandsjournalismus und die Frage, warum komplexe Konflikte oft auf wenige Stimmen reduziert werden.
In ihrem Kurzfilm „Villa 187“ hält die Filmemacherin Eiman Mirghani den stillen Zerfall ihres Zuhauses in Katar fest – ein Verlust, der sich für sie und ihre sudanesische Familie wie eine zweite Entwurzelung anfühlt.
Am 78. Jahrestag der Nakba gedenken Palästinenser:innen nicht nur einer vergangenen Tragödie, sondern auch ihrer Fortsetzung im Genozid in Gaza. Eine Katastrophe für das kollektive Gewissen aller Menschen.
Das ALFILM Festival bringt WANA auf die Leinwände. Der Eröffnungsfilm „Palestine 36“ zeigt ein oft übersehenes Kapitel palästinensischen Widerstands – mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart.
In diesem Nachruf ehrt der Sohn des Schauspielers und Theatermachers Adel Tartir dessen Glauben an die befreiende Kraft des Theaters – ein Vermächtnis, das über seinen Tod hinaus wirkt.
The architects of Gaza’s post-war future promise reconstruction. The question is whether lasting peace can emerge from a process that prioritizes stability and administration over political justice and self-determination.
Libya, once a regional powerhouse, has become a battleground for foreign interests. Khalifa Haftar, profits from allowing foreign actors to use the territory under his control for military operations.
In her short film “Villa 187”, filmmaker Eiman Mirghani captures the quiet unraveling of her home in Qatar—a loss that feels like a second uprooting for her Sudanese family.






































