Israel brach die 15-monatige andauernde „Waffenruhe“ seit dem Ende des letzten Kriegs mit der Hisbollah 2024 nahezu täglich. Warum also ließ sich die Hisbollah gerade jetzt auf den ungleichen Konflikt ein, indem sie Raketen auf Israel feuerte?
Israels militärische Erfolge verbessern seine regionale Position nur bedingt. Teheran regionalisiert den Konflikt mit großem Risiko, während die USA mit Fehlkalkulationen und globalen Rückschlägen kämpfen. Eine Analyse.
Vor wenigen Wochen fand inmitten Berlins eine Veranstaltung statt, die in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war: Die linke israelische Tageszeitung Haaretz lud zur ersten Konferenz in Deutschland ein. Dis:orient war für euch dabei.
Das Völkerrecht gilt als Grundlage globaler Gerechtigkeit. Doch seine Geschichte und selektive Anwendung zeigen, dass es stets ein Instrument kolonialer Machtinteressen war. Das zeigt sich aktuell an Israel und Palästina.
Peter Beinart sieht in der Zerstörung Gazas einen Wendepunkt in der jüdischen Geschichte. Er argumentiert gegen die Gleichsetzung von Zionismus und Judentum – und scheitert am Ende doch selbst wieder an diesen Kategorien. Eine Rezension.
Während der Genozid in Gaza andauert, verdeutlichte die Eskalation zwischen Israel und Iran erneut die strukturelle Diskriminierung von Palästinenser:innen innerhalb Israels Grenzen und der Westbank. Ein Blick auf die oft Vergessenen.
Israel's systematic destruction of Gaza's educational infrastructure reflects a broader effort to dismantle the very foundations of its future. Palestinian media scholar Dr. Wesam Amer explains how this amounts to scholasticide.
Die systematische Zerstörung von Gazas Bildungseinrichtungen durch Israel zielt auf die Zukunft der Region. Der palästinensische Medienwissenschaftler Dr. Wesam Amer erklärt, warum es sich dabei um einen Scholastizid handelt.
Jüdische Ängste, ob reale oder projizierte, sind Teil der kollektiven Identität. Jüdische Linke dürfen sie nicht den Rechten überlassen, die damit Gräuel rechtfertigen, sondern müssen sie anerkennen.
Wie schöpft man Hoffnung aus einer hoffnungslosen Situation, in der jeden Tag Menschen ermordet werden? fragt sich unsere Kolumnistin Marina Klimchuk.
Der Autor Nathan Thrall sorgt mit seinem preisgekrönten Buch über den Besatzungsalltag von Palästinenser:innen im Westjordanland für Aufsehen. Im Mai noch gecancelt, äußert er nun auf seiner Lesereise durch Deutschland scharfe Kritik an Israel.
Die Kriegsbilder aus Gaza, die politische Unterdrückung und der Einbruch des Tourismus belasten die palästinensische Bevölkerung von Jerusalem sehr. Fünf Palästinenser:innen erzählen, wie der Krieg in Gaza sich auf ihr Leben auswirkt.



























