Am 24. April jährt sich der Genozid an den Armenier:innen zum einhundertelften Mal. Armenisches Kulturerbe wirkt bis heute fort und wird von der Türkei instrumentalisiert, um ihr Leid unsichtbar zu machen.
Historische Machtspiele, ethnische und clan-basierte Verflechtungen, Grenzkonflikte und Luftangriffe verschärfen die Krise zwischen Afghanistan und Pakistan. Sie destabilisieren die Region – die Zivilbevölkerung zahlt den höchsten Preis.
Führungskräfte europäischer Universitäten versammeln sich auf Einladung der European University Association in Istanbul. Türkische Wissenschaftler:innen, wegen ihres Engagements für Frieden entlassen, fühlen sich betrogen. So auch unser Autor.
Representatives of European universities gather in Istanbul this week, invited by the European University Association. Turkish academics, purged and exiled for resisting the oppression in Turkey, feel betrayed. Our author is one of them.
Die Nachfolgefächer der europäischen Orientalistik verstärken weiterhin orientalistische Strukturen in der Wissenschaft. Dabei kommt aktiver Spracherwerb im Studium oft zu kurz. Was bedeutet das für die Dekolonialisierung der WANA-Fächer?
Israels militärische Erfolge verbessern seine regionale Position nur bedingt. Teheran regionalisiert den Konflikt mit großem Risiko, während die USA mit Fehlkalkulationen und globalen Rückschlägen kämpfen. Eine Analyse.
Bereits ausgestellte Aufnahmezusagen dürfen nicht widerrufen werden, so wurde es gerichtlich entschieden. Die deutsche Regierung erteilt jedoch weiter Absagen – obwohl Geflüchtete in Pakistan und Afghanistan in Lebensgefahr sind.
Der Bundestag verabschiedete mehrere Resolutionen zum Kampf gegen Antisemitismus. Medienwissenschaftlerin Mandy Tröger kritisiert im Interview deren Ausgestaltung und warnt vor Risiken für die Pressefreiheit.
Rassismus gegen Kurd:innen wird von deutschen Behörden bisher nicht erfasst und sogar von ihnen reproduziert. Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus sammelt Fälle und klärt auf. Ein Interview mit Mitgründer Civan Akbulut.
Feminist:innen im Globalen Norden haben Palästina zu lange den Rücken zugekehrt. Dieser Essay ist ein Versuch, dies zu ändern, indem er Wut als feministisches Werkzeug für Solidarität im Befreiungskampf ergründet.
For too long, feminists in the global north have turned away from Palestine. In an attempt for change, this essay explores anger as a feminist tool for solidarity in the fight for liberation.
Ahmed Tobasi und das Freedom Theater aus Jenin traten am 23. November 2025 erstmalig mit dem umstrittenen Stück „And Here I Am“ in Deutschland auf. dis:orient war bei der Premiere in Leipzig vor Ort.



























