Für Betroffene geht es bei den Bauvorhaben der türkischen Regierung um mehr als bloße Modernisierung. Grafik: Paul Bowler
14.08.2020
Unter dem Vorwand, periphere Gebiete zu modernisieren, führt die türkische Regierung diverse Bauvorhaben im Südosten des Landes durch. Doch was offiziell als Wirtschaftsförderung verkauft wird, hat auch politisches Kalkül, kommentiert Cem Bozdoğan.
Quelle: Wikimedia Commons
02.08.2020
Der „Caesar Act“ ist im Juni diesen Jahres in Kraft getreten und belastet die labile Wirtschaft Syriens zusätzlich zum Konflikt. Mit Joseph Daher sprach dis:orient über die politische Ökonomie des syrischen Regimes und die Sanktionen gegen Syrien.
„Allahu Akbar" heißt „Gott ist groß". Wenn es nur so einfach wäre. Illustration: Paul Bowler
03.07.2020
Für viele Muslim*innen ist „Allahu Akbar“ ein ganz alltäglicher Ruf zu Gott. Doch dass er in gewissen Kontexten auch als Schlachtruf gegen religiöse Minderheiten genutzt wird, lässt sich nicht wegdiskutieren, findet Cem Bozdoğan.
Ein Bewohner Hasankeyfs nimmt Abschied, Februar 2020. Foto: Hasan Açan.
Ali Ergül ist Aktivist und Dokumentarfilmer in Hasankeyf. Er hat den Bau des Ilısu-Staudamms begleitet, der in der Südosttürkei im Tigris-Tal große Landstriche überflutet hat. Dis:orient hat mit ihm gesprochen.
Ob die schläfrigen Ermittlungen im Fall Gülistan Doku wohl damit zusammenhängen, dass der Stiefvater ihres Ex-Freunds selbst Polizist ist? Grafik: Paul Bowler
22.05.2020
Statistisch gesehen wird in der Türkei täglich mindestens eine Frau von einem Mann ermordet. Dabei gibt es Gesetze, die Frauen vor Femiziden schützen sollen. Doch solange Behörden die Mörder decken, kann das nicht klappen, kommentiert Cem Bozdoğan.
Trotz Freilassungen: In Westasien und Nordafrika sitzen Hunderttausende weiterhin hinter Gittern – oft unschuldig. Grafik: Paul Bowler
24.04.2020
Iran, Ägypten, Syrien oder die Türkei: Ausgerechnet jene Staaten mit besonders katastrophalen Haftbedingungen lassen wegen Corona Gefangene frei. Eigentlich eine gute Nachricht, durch die Umstände aber eher absurd, findet Hannah El-Hitami.
Aus einer Kamagne zum Welt-Rom*nja-Tag mit der Aufschrift: Lasst eure Vorurteile an einen Ort, wo wir sie auch sehen können. Foto: Sıfır Ayrımcılık.
11.04.2020
Elmas Arus ist eine der lautesten Stimmen, die sich für die Gleichberechtigung von Rom*nja einsetzt – in der Türkei und darüber hinaus. Im Interview erklärt die Aktivistin, was die Corona-Krise für die Minderheit bedeutet.
Illustration: Carlos Latuff. Bildquelle: https://twitter.com/latuffcartoons?lang=tr
29.05.2019
Von der Türkei lernen, um das Schlimmste zu verhindern – so der Appell der Schriftstellerin Ece Temelkuran. In ihrem neuen Buch fordert sie, die richtigen Schlüsse aus dem Aufstieg der AKP zu ziehen, um weltweit auf den Rechtspopulismus zu reagieren...
Erdoğan-Anhänger*innen feiern den Wahlsieg der AKP in Istanbul. Foto: Petar Marjanovic, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Demonstration_Erdogan_Victory_Istanbul_2018_(2).jpg, CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Michael Nuding
31.07.2018
Recep Tayyip Erdoğan hat die Wahlen gewonnen und ist mächtiger als je zuvor. Obwohl ihn im Institutionengefüge der Türkei wohl niemand mehr stoppen kann, stellt sich die Frage, ob er nun außenpolitisch einfach durchregieren kann, und was das für die...
Recep Tayyip Erdogan sicherte mit der Präsidentschaftswahl seine Macht. Foto: Kremlin.ru/Wikimedia Commons (Lizenz: cc-by 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de)
Svenja Huck
07.07.2018
Recep Erdogan hat die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Das Wahlbündnis aus der islamistischen AKP und der rechtsextremen MHP sicherte ihm die Mehrheit. Aber d ie Wahlergebnisse verdeutlichen auch die tiefe Spaltung der Türkei.
Diese PolitikerInnen wollen bei den vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 24. Juni gegen Erdogans AKP antreten: Meral Akşener/IP, Selahattin Demirtaş/HDP, Muharrem İnce/CHP, Kemal Kılıçdaroğlu/CHP (v. l. n. r.). Collage: Tobias Pietsch. Quellenangabe: S. unten.
Svenja Huck
07.06.2018
Die Türkei wählt am 24. Juni nicht nur ein neues Parlament, sondern auch den Präsidenten. Durch die vorgezogenen Wahlen will sich Erdogan einen Vorteil verschaffen und seine Macht sichern.
Immer wieder Erdogan. Gründe für die vorgezogenen Neuwahlen in der Türkei gibt es viele. Ob sich das Kalkül auszahlt, ist aber noch lange nicht ausgemacht. Foto: Pixabay (Public Domain)
Svenja Huck
05.05.2018
Präsident Erdogan hat in der Türkei Neuwahlen für den 24. Juni 2018 angekündigt. Kritiker befürchten, dass sie das Schicksal der parlamentarischen Demokratie besiegeln. Svenja Huck analysiert Beweggründe für die eilige Entscheidung .

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