Bis zum Flughafen schaffen es die meisten Tunesier*innen erst gar nicht. Bild: Pixabay
15.04.2020
Das EU-Visasystem schränkt Tunesier*innen in ihrer Reisefreiheit stark ein. Besonders junge Leute, die für ein Studium oder Praktikum ins Ausland wollen, hängen oft Monate in der Luft – ohne Tunesien zu verlassen. Drei von ihnen berichten.
Aus einer Kamagne zum Welt-Rom*nja-Tag mit der Aufschrift: Lasst eure Vorurteile an einen Ort, wo wir sie auch sehen können. Foto: Sıfır Ayrımcılık.
11.04.2020
Elmas Arus ist eine der lautesten Stimmen, die sich für die Gleichberechtigung von Rom*nja einsetzt – in der Türkei und darüber hinaus. Im Interview erklärt die Aktivistin, was die Corona-Krise für die Minderheit bedeutet.
Jerusalemer Viertel Mea She’arim. Foto: „Mea Shearim, una comunidad ultraortodoxa“, © Montecruz Foto (https://www.flickr.com/photos/libertinus/6341055371), Lizenz: CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
04.04.2020
Israel ist wie der Rest der Welt fest im Griff der Corona-Pandemie. Doch die Bekämpfung des Virus ist nicht die einzige Herausforderung. Alte Grabenkämpfe vertiefen sich. In ihrem Zentrum: Die (Ultra-)Orthodoxie.
Das Corona-Virus bestimmt auch in WANA das Leben der Menschen. Bild: NIH Gallery, Creative Commons.
Wie erleben die Menschen in Westasien und in Nordafrika die Corona-Krise? Dis:orient hat mit einigen gesprochen und ihre Eindrücke auf einer interaktiven Karte zusammengetragen.
Filmstill aus „Für Sama“. Quelle YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=vsvBqtg2RM0
12.03.2020
Ihren Dokumentarfilm „Für Sama“ widmet die Filmemacherin und Aktivistin Waad al-Kataeb ihrer Tochter und den Helden*innen der syrischen Revolution. Dis:orient sprach mit ihr über die Entstehung des Films und ihre Botschaft an die Zuschauer*innen.
Les voix intérieures – 3ème mouvement. Surrealistisches Werk von Didier Mazuru aus den Jahren 1984-85. Copyright: CC-BY-SA-4.0
08.03.2020
„Eine seltsame junge Frau“: Das Werk der surrealistischen ägyptischen Dichterin Joyce Mansour (1928-1986) setzt sich mit der Macht weiblicher sexueller Fantasien auseinander. Ihre subversiven Texte verhandeln Tod, Leben und weibliche Lust.
Mit freundlicher Genehmigung von: Aphorisma Verlag. „Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven. Mit Kalligraphien von Shahid Alam zu Tora, Bibel und Koran“
30.01.2020
Junge, ambitionierte Künstler*innen stellen Israels Musiklandschaft zunehmend auf den Kopf. Denn im einzigen hebräischsprachigen Land der Erde erfreuen sich arabische Songs immer größerer Beliebtheit. Ein Szene-Einblick mit Playlist.
Die letzte internationale Libyen-Konferenz in Palermo war wenig erfolgreich, in Berlin könnte das anders werden. Foto: The Russian Government Press Service and Information Department (http://static.government.ru/media/photos/656x369/6u3G9A7vTOaI9ODPbuj9x1JZV15uALMj.jpg), Lizenz: CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)
Die Berliner Libyen-Konferenz will eine friedliche Lösung des libyschen Konflikts erwirken. Dafür ist es höchste Zeit. Doch Menschenrechtler*innen fordern mehr als nur ein Ende der Kampfhandlungen.
dis:orient- Sommerfest zum Launch des neuen Vereinsnamen 2019
14.01.2020
Im Januar vollführten wir die formale Fusion von Alsharq e.V. und LIQA e.V. und wurden zu dis:orient. Im Juni zelebrierten wir diesen Wandel mit einem erfolgreichen Sommerfest. Nun blicken wir zurück auf dieses ereignisreiche Jahr, das neben den...
Mit der Ermordung Suleimanis töteten die USA  den wichtigsten General Iran und stürzten Westasien in eine Krise, die noch Jahre nachwirken wird. Quelle: Wiki Commons.
08.01.2020
Der Konflikt zwischen den USA und Iran droht angesichts der Ermordung von Qassem Suleimani und des Angriffs auf zwei US-Militärbasen im Irak zu eskalieren. Was sind die möglichen Folgen für Westasien? Eine Analyse.
Die Journalist*innen Solafa Magdy und Hossam Al-Sayyed haben Weihnachten und Silvester dieses Jahr hinter Gittern verbracht. Quelle: https://www.facebook.com/case488/photos/a.106571264153149/106635974146678/?type=1&theater
03.01.2020
Nach China sitzen in Ägypten weltweit die meisten Journalist*innen im Gefängnis. Solafa Magdy und Hossam Al-Sayyed sind seit November 2019 zwei von ihnen. Nun wenden sich beide mit einem Brief an ihren gemeinsamen Sohn – und an die Welt.
Ahmad Moftizadeh, Wikimedia Commons
02.01.2020
Die Gründe für die iranische Revolution vor vierzig Jahren sind vielschichtig. Ein Blick in Irans Geschichte zeigt, wie sehr der Kampf gegen ausländische Einflussnahme den politischen Diskurs geprägt hat.

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