Ägyptische Frauen und Männer protestieren online gegen sexuelle Gewalt. Während staatliche Institutionen manche Überlebenden unterstützen, werden andere zum Schweigen gebracht. Ein Kommentar zu einem bedeutenden Moment des ägyptischen Feminismus.
Egyptian women and men are coming forward against sexual violence online. While state institutions encourage survivors to speak up, other voices are being silenced. A commentary about a fundamental, yet confusing moment of Egyptian feminism.
Das Magazin „What’s Afghan Punk Rock, Anyway?!“ bietet einen einzigartigen Raum für Stimmen aus der globalen Diaspora. Dis:orient sprach mit Gründerin Armeghan Taheri über Misfits, Traumabewältigung und Tabus.
Der „Caesar Act“ ist im Juni diesen Jahres in Kraft getreten und belastet die labile Wirtschaft Syriens zusätzlich zum Konflikt. Mit Joseph Daher sprach dis:orient über die politische Ökonomie des syrischen Regimes und die Sanktionen gegen Syrien.
Seit Wochen protestieren in Israel Tausende Menschen gegen Benjamin Netanyahus Politik. Oren Fischer ist eine*r der Organisator*innen. Er erklärt, um was es dabei geht und warum ausgerechnet Corona eine Chance sein kann.
Wirtschaftskrise, Massenproteste, Corona, Hyperinflation - und nun eine drohende Hungersnot. Der Libanon steckt aktuell in der schwersten Staatskrise seit Ende des Bürgerkrieges 1990. Wie kam es dazu? Beobachtungen aus Beirut.
Die Ölpreiskrise geht zwar in der Kakophonie der Pandemie unter, signalisiert aber umfassende globale und regionale Verwerfungen. Adam Hanieh erklärt den Preisverfall sowie Zusammenhänge mit der Klimakatastrophe und migrantischen Kämpfen.
Vom Unabhängigkeitskampf bis ins Fußballstadion: Protestlieder spielen in der Revolutionsgeschichte der Länder Westasiens und Nordafrikas immer wieder eine wichtige Rolle. Analyse einer Musiktradition, die droht, vergessen zu werden.
Mit Christoph Sydow ist ein Freund, ein inspirierender Mensch und einer der besten deutschsprachigen WANA-Journalisten von uns gegangen. Christoph Dinkelaker, Gründungsmitglied von Alsharq und später dis:orient, erinnert sich.
Weil sie eine Pride-Fahne schwenkte, wurde Sarah Hegazi verhaftet, gefoltert und ins Exil gedrängt. Nun fand man die Leiche der ägyptischen Aktivistin. Und einen Abschiedsbrief. Darin vergibt sie der Welt. Wer zurückbleibt, kann das nicht.
Egyptian activist Sarah Hegazi was arrested, tortured and exiled - for raising a rainbow flag. Yesterday she was found dead. In her final letter, Sarah bestows forgiveness upon a cruel world. Those left behind, can’t be as forgiving.
Ali Ergül ist Aktivist und Dokumentarfilmer in Hasankeyf. Er hat den Bau des Ilısu-Staudamms begleitet, der in der Südosttürkei im Tigris-Tal große Landstriche überflutet hat. Dis:orient hat mit ihm gesprochen.


























