„Um hier alle Nationen willkommen zu heißen, mussten wir all diejenigen vertreiben, die bereits hier waren.“ Sprüche wie diesen plakatierte das Kollektiv Le revers de la médaille in verschiedenen Sprachen an Pariser Wände. Der Zusammenschluss verschiedener Nichtregierungsorganisationen kritisiert die zunehmende Verdrängung marginalisierter Menschen im Zuge der Olympischen Spiele in Paris 2024. Foto: Le revers de la médaille.
24.07.2024
Kontrollen, Belästigungen, Einschüchterungen, Zwangsräumungen, Vertreibungen, Zerstörungen von Unterkünften und Zwangsverlegungen. In Vorbereitung auf die Spiele rüstet sich Paris gegen marginalisierte Gruppen auf.
Englisches Buchcover: „An African History of Africa“, Foto: Alicia Kleer.
21.07.2024
Afrikanische Geschichte wurde und wird überwiegend von Weißen geschrieben. Zeinab Badawi will das ändern. Mit „Eine afrikanische Geschichte Afrikas“ bietet sie eine umfassende Geschichte des Kontinents basierend auf afrikanischen Quellen.
Markus Lanz Talkshow und sein jüdischen Gäste hinterlassen bei Marina Klimchuk ein Gefühl der Einsamkeit. Grafik: Zaide Kutay
19.07.2024
Die Öffentlichkeit ist um jüdisches Leben besorgt. Jüdisch-postsowjetische Migrant:innen bekommen jedoch keine Einladungen zu deutschen Talkshows, obwohl sie 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung ausmachen - kritisiert Marina Klimchuk.
Buchcover „Moin und Salam“
05.07.2024
Julius Matuschik und Raida Chbib haben mit „Moin und Salam“ einen neuen Fotoband zu muslimischem Leben in Deutschland herausgebracht. Dabei ging es ihnen vor allem um eines: das Aufbrechen und Hinterfragen medial etablierter Islambilder.
Die Wahlen in Iran versprechen erneut einen Wandel, an den die Bevölkerung längst den Glauben verloren hat. Grafik: Zaide Kutay
28.06.2024
Nach einer EU-Wahl, die den Rechtsruck in Deutschland und Europa bestätigt, spielen sich bei der heutigen Wahl in Iran bekannte Szenen ab - von der Wahl des kleineren Übels und rassistisch motivierten Sündenböcken.
Blick von der Brücke, kaum ein Zentimeter ist in Kairo nicht bewohnt. Foto: privat.
Anonym
27.06.2024
Eigentlich verbinden uns Brücken. In Kairo bewirken sie für mich das Gegenteil. Sie sind ein Sinnbild für den destruktiven Städtebau Ägyptens und seine gesellschaftlichen Folgen.
„Im Kern sagen alle Politiker:innen [im Bundestag]: ‚Israel sind wir‘“, so Marwecki. Darin zeige sich ein großes „Entlastungsbedürfnis“ und die Annahme, dass die deutsche Aufarbeitung seiner Vergangenheit vor allem an dessen Verhältnis zu Israel zu messen sei. Paradigmatisch steht hierfür die Verschmelzung der bundesdeutschen und der israelischen Flagge in dem Mural „Vaterland“ von Günther Schäfer (s. Bild) an der East Side Gallery, das auch Marweckis englische Buchausgabe zierte. Foto: Mark Turner.
24.06.2024
Daniel Marwecki hat die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen untersucht. Mit dis:orient spricht er über erkaufte Identitätspolitik, linken Antisemitismus und den Preis der deutschen Israelpolitik.
Protestierende am Eingang des “Jabalia Insituts” an der HU Berlin. Foto: Pauline Jäckels
22.06.2024
Unser Autor fragt sich, wie die Protestcamps an deutschen Universitäten aus Sicht der Teilnehmenden verliefen. Über Stimmen aus Berlin, Leipzig, Freiburg und München und eigene Beobachtungen aus Bremen tastet er sich an ein Lagebild heran.
Das Cover des Buchs und Foto des Autoren Emran Feroz. Grafik 1: Verlag C.H.Beck, Grafik 2: privat.
20.06.2024
In seiner Neuerscheinung begibt sich Emran Feroz auf eine bewegte Reise durch die Geschichte Afghanistans und durch das Leben seiner Familie in drei Generationen. Dabei entlarvt er Rassismus und baut Brücken zwischen seinen zwei Heimaten.

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