Eine Demonstration der Academics for Peace und anderer Organisationen vor dem Gericht in  Çağlayan, Istanbul am 22. April 2016. Foto: Can Candan.
16.04.2026
Führungskräfte europäischer Universitäten versammeln sich auf Einladung der European University Association in Istanbul. Türkische Wissenschaftler:innen, wegen ihres Engagements für Frieden entlassen, fühlen sich betrogen. So auch unser Autor.
A protest by Academics for Peace and allies in front of the court in Çağlayan, Istanbul on 22nd April 2016. Photo: Can Candan.
Representatives of European universities gather in Istanbul this week, invited by the European University Association. Turkish academics, purged and exiled for resisting the oppression in Turkey, feel betrayed. Our author is one of them.
Stifte und Hefte für den Arabischunterricht. Foto: Rieke Mülstegen
31.03.2026
Die Nachfolgefächer der europäischen Orientalistik verstärken weiterhin orientalistische Strukturen in der Wissenschaft. Dabei kommt aktiver Spracherwerb im Studium oft zu kurz. Was bedeutet das für die Dekolonialisierung der WANA-Fächer?
Eine Rückkehr nach Afghanistan ist besonders für Frauen und Mädchen, ehemalige Regierungs- und Sicherheitskräfte, Journalist:innen und zivilgesellschaftliche Aktivist:innen gefährlich, Foto: Privat.
04.03.2026
Bereits ausgestellte Aufnahmezusagen dürfen nicht widerrufen werden, so wurde es gerichtlich entschieden. Die deutsche Regierung erteilt jedoch weiter Absagen – obwohl Geflüchtete in Pakistan und Afghanistan in Lebensgefahr sind.
Die Medienwissenschaftlerin Mandy Tröger im Interview
20.02.2026
Der Bundestag verabschiedete mehrere Resolutionen zum Kampf gegen Antisemitismus. Medienwissenschaftlerin Mandy Tröger kritisiert im Interview deren Ausgestaltung und warnt vor Risiken für die Pressefreiheit.
Vorstellung des Jahresbericht 2024 zu antikurdischem Rassismus im Deutschen Bundestag, Foto: IAKR.
20.01.2026
Rassismus gegen Kurd:innen wird von deutschen Behörden bisher nicht erfasst und sogar von ihnen reproduziert. Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus sammelt Fälle und klärt auf. Ein Interview mit Mitgründer Civan Akbulut.
Plakat auf einer Demontration: Kein Feminismus ohne den gemeinsamen Kampf mit palästinensischen Frauen*. Foto: Martje Abelmann
02.01.2026
Feminist:innen im Globalen Norden haben Palästina zu lange den Rücken zugekehrt. Dieser Essay ist ein Versuch, dies zu ändern, indem er Wut als feministisches Werkzeug für Solidarität im Befreiungskampf ergründet.
Poster at a protest saying: Kein Feminismus ohne den gemeinsamen Kampf mit palästinensischen Frauen*. Foto: Martje Abelmann
02.01.2026
For too long, feminists in the global north have turned away from Palestine. In an attempt for change, this essay explores anger as a feminist tool for solidarity in the fight for liberation.
Eingang des “Freedom Theaters” in Jenin, Westjordanland. Foto: Guillaume Paumier (Wikimedia Commons, CC 3.0)
Ahmed Tobasi und das Freedom Theater aus Jenin traten am 23. November 2025 erstmalig mit dem umstrittenen Stück „And Here I Am“ in Deutschland auf. dis:orient war bei der Premiere in Leipzig vor Ort.
Ehud Olmert und Nasser al-Kidwa bei der Haaretz-Konferenz in Berlin. Bild: Henriette Raddatz.
09.12.2025
Vor wenigen Wochen fand inmitten Berlins eine Veranstaltung statt, die in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war: Die linke israelische Tageszeitung Haaretz lud zur ersten Konferenz in Deutschland ein. Dis:orient war für euch dabei.
NSDAP-Mitgliedskarteikarte von Otto Spies, BArch R 9361-IX KARTEI / 42100206. Foto: Bundesarchiv
27.11.2025
Seit 2015 trägt eine Vorlesungs- und Publikationsreihe an der Universität Bonn den Namen des Orientalisten Otto Spies – obwohl seine Nähe zum Nationalsozialismus dokumentiert ist. Neue Forschungsergebnisse lassen keinen Zweifel mehr zu.
Ausschnitt des Covers der englischen Printauflage. Mazen Kerbaj: Gaza in my phone, OR Books, New York/London 2025.
24.11.2025
Zwei Jahre lang teilte der Künstler Mazen Kerbaj seine Zeichnungen unter dem Titel „Gaza in my phone“ auf Instagram. Nun ist daraus ein Comic entstanden, der die tägliche Gewalt im Gazastreifen nach über zwei Jahren Krieg darstellt.

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