Zum Finale der ersten Staffel des dis:orient-Podcasts „Geteilte Erinnerung – zwischen Palästina, Israel und Deutschland“ lud der Verein zu einer Abschlussveranstaltung vor Ort in Berlin ein.
Wer bestimmt, wie wir Konflikte sehen? Ein Gespräch mit Francis Kahwe Mohammady über das iranische Atomprogramm, Auslandsjournalismus und die Frage, warum komplexe Konflikte oft auf wenige Stimmen reduziert werden.
Das Bild der „gerechten westlichen Ordnung“ bröckelt. In seinem Buch beleuchtet Emran Feroz Fälle systematischer Gewalt, und kritisiert ihre fehlende Aufarbeitung und selektive Solidarität.
Das ALFILM Festival bringt WANA auf die Leinwände. Der Eröffnungsfilm „Palestine 36“ zeigt ein oft übersehenes Kapitel palästinensischen Widerstands – mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart.
Der Krieg spaltet: Während ihn Monarchist:innen feiern, rechtfertigen andere ihn als Widerstand gegen den Imperialismus. Ein persönlicher Blick auf Zugehörigkeit, Protest und verlorene Solidarität im Exil.
War is fracturing: While monarchists cheer for it, others defend the war in the name of defending the homeland and resisting imperialism. A personal reckoning with belonging, resistance, and lost solidarity in exile.
Die Nachfolgefächer der europäischen Orientalistik verstärken weiterhin orientalistische Strukturen in der Wissenschaft. Dabei kommt aktiver Spracherwerb im Studium oft zu kurz. Was bedeutet das für die Dekolonialisierung der WANA-Fächer?
Bereits ausgestellte Aufnahmezusagen dürfen nicht widerrufen werden, so wurde es gerichtlich entschieden. Die deutsche Regierung erteilt jedoch weiter Absagen – obwohl Geflüchtete in Pakistan und Afghanistan in Lebensgefahr sind.
Der Bundestag verabschiedete mehrere Resolutionen zum Kampf gegen Antisemitismus. Medienwissenschaftlerin Mandy Tröger kritisiert im Interview deren Ausgestaltung und warnt vor Risiken für die Pressefreiheit.
Rassismus gegen Kurd:innen wird von deutschen Behörden bisher nicht erfasst und sogar von ihnen reproduziert. Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus sammelt Fälle und klärt auf. Ein Interview mit Mitgründer Civan Akbulut.
Feminist:innen im Globalen Norden haben Palästina zu lange den Rücken zugekehrt. Dieser Essay ist ein Versuch, dies zu ändern, indem er Wut als feministisches Werkzeug für Solidarität im Befreiungskampf ergründet.
For too long, feminists in the global north have turned away from Palestine. In an attempt for change, this essay explores anger as a feminist tool for solidarity in the fight for liberation.



























