Gehen gerade den ägyptisch-jordanischen Verteidigungspakt unterzeichnen: König Hussein (links) und Gamal Abdel Nasser (Mitte) am 30. Mai 1967. Rechts Ägyptens Generalstabschef Abdel Hakim Amer. Foto: Not credited, Bibliotheca Alexandrina, Public Domain, Wikicommons
Die Folgen waren dramatisch, die Entstehung zum Teil chaotisch: Israel und drei seiner Nachbarstaaten zogen vor 50 Jahren in einen Krieg, den kaum jemand so richtig wollte, aber alle gemeinsam provozierten. Christoph Dinkelaker und Tobias Zumbrägel...
Grafik: Tobias Pietsch.
04.06.2017
So kurz er war, so lange prägt er jetzt schon den Nahen Osten: Der Krieg, der heute vor 50 Jahren begann. In einer neuen Serie wollen wir den damaligen Ereignissen nachspüren - und vor allem dem, was sie für uns heute bedeuten.
Welche Zukunft für Jerusalem? Foto: Tim Rich and Lesley Katon/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Marik Shtern
27.05.2017
Von wegen vereinigt: Jerusalem ist heute so gespalten wie die ganze israelische Gesellschaft. Doch ausgerechnet die Trennung der arabischen Gebiete von der West Bank ist eine Chance für die Stadt, voran zu kommen.
Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
10.05.2017
Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran.
Mehr als 4000 Menschen kamen zum Alternativen Gedenktag in Tel Aviv. Foto: Tatjana Gitlis/CfP
Raphael Nabholz, Sophie Hoevelmann
07.05.2017
Die israelisch-palästinensische Friedensbewegung Combatants for Peace veranstaltet einen Alternativen Gedenktag für die Opfer des Nahostkonflikts. In Tel Aviv erntet sie dafür blanken Hass, in Berlin zeigte ein Film, wie es auch gehen kann.
Hat ein neues Grundsatzdokument der Hamas präsentiert: Khaled Meshal. Foto: Trango/Wikicommons (cc-by-3.0)
Tal Harris
05.05.2017
Das neue grundlegende Dokument der Hamas wird als Fortschritt und Mäßigung der Extremisten gefeiert – dabei zeigt es nur, wie gespalten die Gruppe wirklich ist.
"Evet" verkünden das Plakat und die Kappe dieses Mannes. Übersetzt: Ja zum umstrittenen Referendum in der Türkei. Foto: Daniel López García, https://flic.kr/p/SYyUBM, CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.
19.04.2017
Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist.
Für BDS-Befürworter könnte die Reise nach Israel spätestens an der Grenzkontrolle enden, wie hier an der Passkontrolle des Tel Aviver Flughafens. (Foto: Ralf Roletschek / Roletschek.at)
21.03.2017
Eine Ergänzung im israelischen Einreisegesetz lässt Personen, die sich für den Boykott Israels einsetzen, nicht mehr ins Land reisen. Die möglichen Folgen und Auswirkungen dieses Schritts auf Kritiker und Gegner der israelischen Politik werfen die...
Sundus Azzeh (Youth Against Settlements) in der Diskussion mit dem Publikum. Foto: Nadine Weimer
Sophie Hoevelmann, Nadine Weimer
19.02.2017
Widerstand gegen Israels Besetzung des Westjordanlands, ohne sich auf den Teufelskreis der Gewalt einzulassen – zwei Initiativen erklärten bei einer Alsharq-Veranstaltung, wie das geht. Ein Teilnehmer nannte Gewaltfreiheit „fast schon etwas...
Güter, die von Israel in den Gazastreifen gelangen sollen. Foto: Israel Ministry of Foreign Affairs, CC BY-NC 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/
22.11.2016
Eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts kann nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit Wirtschaftsexperten diskutieren.
Donald Trump, zukünftiger Präsident der USA, ruft im Nahen Osten gemischte Reaktionen hervor. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013. Foto: Flickr/Gage Skidmor https://flic.kr/p/e41Jw8, cc-by-sa 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.
Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau.
Am berühmten Rabin-Platz versammeln sich Jugendliche, um Simon Peres zu gedenken. Photo: Tobias Pietsch
03.10.2016
Am Mittwochmorgen verstarb Israels ehemaliger Premierminister und Staatspräsident Shimon Peres. Amina Nolte und Julia Lex haben Reaktionen eingefangen, die so vielschichtig und umstritten sind wie Peres' Vermächtnis.

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