Dürfen radikale israelische Linke über den Schmerz der Anti-Normalisierung sprechen? Ja, sagt Marina Klimchuk, solange sie weiter gegen die Besatzung kämpfen. Selbst dann, wenn sie von palästinensischer Seite dafür niemals Anerkennung bekommen...
Confusion and uncertainty, anxiety, hopelessness. Atiq Rahimi recounts in exile the events before and after the fall in Kabul and demands accountability from former Afghan leaders.
Verwirrung, Unsicherheit, Angst und Hoffnungslosigkeit. Atiq Rahimi erzählt aus dem Exil von den furchtbaren Ereignissen vor und nach dem Fall Kabuls. Von der ehemaligen afghanischen Führung fordert er Rechenschaft ein.
Die landesweiten Proteste seit dem gewaltsamen Tod von Jîna Mahsa Amini bringen die Menschen in Iran in noch nie dagewesener Weise zusammen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist wieder da – trotz massiver Gewalt seitens des iranischen Regimes.
Kaum eine politische Initiative wird in Deutschland ähnlich kontrovers diskutiert wie die der BDS-Bewegung. Unser Dossier versucht, Lücken zu schließen. Was euch erwartet, erklären wir in diesem Editorial.
Die globale Boycott, Divestment and Sanctions-Bewegung (BDS ) wirft Fragen auf, findet Sophia Hoffinger. Was ist eine gerechte Verteilung von Rechten und wie bemisst sich politische Legitimität von politischem Widerstand in Deutschland?
Für Shir Hever ist BDS eine rechtebasierte Bewegung, die Gleichheit und Freiheit fordert. Als jüdisch-israelischer Wirtschaftswissenschaftler und Menschenrechtsaktivist unterstützt er die Bewegung seit ihren Anfängen.
Statt die BDS-Bewegung pauschal als antisemitisch zu bezeichnen, sollten sich Kritiker:innen mehr mit den konkreten Ansätzen und politischen Forderungen auseinandersetzen, fordert Micha Brumlik.
Die deutsche Debatte zur BDS-Bewegung ist stark polarisiert. Wichtiger wäre es, über den deutschen Diskurstellerrand zu schauen und eine größere Vielfalt an Lebensumständen anzuerkennen, findet Dominik Winkler.
























