Unsere Reihe „Re:zension“ ist Plattform für Debatten und Literatur. Was lesen wir, was denken wir dabei und warum ist das für andere interessant?
Kurdische Frauen in Iran sind an vorderster Front der Proteste. Geprägt wurden sie durch Jahrzehnte währende Gewalt und Traumata. Und sie stehen für einen historischen Widerstand gegen das Regime.
Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Israel droht Palästinenser:innen in Masafer Yatta die Vertreibung. Sami Huraini und Einat Fogel-Levin im Interview zur Situation vor Ort, gewaltlosem Widerstand und schrumpfenden zivilen Räumen.
Zwischen gefährdeten Arbeitsplätzen, Klimaschutz und verängstigten Tieren werden in Deutschland lebende, von Krieg traumatisierte Menschen im Diskurs um ein Böllerverbot kaum mitgedacht. Das muss sich ändern, findet Nawar Diab.
Die politische Dimension des Fußballs geriet bei der WM in Katar in den Fokus wie selten. Zum Abschluss des Turniers stellen wir zwei Bücher vor, die diesem Wechselspiel auf den Grund gehen: „Football in the Middle East“ und „Machtspieler“.
In dem Film „Stille Post“ kritisiert Florian Hoffmann das Fehlen marginalisierter Perspektiven im Kontext der Angriffe der türkischen Armee auf Cizre 2015 – und vergisst, sich selbst in die Kritik mit einzubeziehen.
Caman Baziz ist Aktivist in Berlin für die algerische Protestbewegung Hirak. Dis:orient erzählt er, warum politisches Engagement im Hirak in Europa so wichtig für die Zukunft Algeriens ist. TW: Dieser Text enthält explizite Beschreibungen von...
Der Sammelband „Das rebellische Spiel“ zeigt Fußball in Westasien und Nordafrika zwischen politischer Instrumentalisierung, Korruption und Rebellion.
In einer bayerischen Dorfdisco zeigt ein Besoffener den Hitlergruß. Auf den Straßen von Jerusalem grölen Rechtsradikale „Tod den Arabern“. Können wir aufhören, diese Realitäten gegeneinander auszuspielen? Fragt Kolumnistin Marina Klimchuk.
























