Solidarität mit der Anti-Normalisierungsbewegung ist für linke Israelis ein Dilemma. Grafik: Zaide Kutay
14.10.2022
Dürfen radikale israelische Linke über den Schmerz der Anti-Normalisierung sprechen? Ja, sagt Marina Klimchuk, solange sie weiter gegen die Besatzung kämpfen. Selbst dann, wenn sie von palästinensischer Seite dafür niemals Anerkennung bekommen...
Die aktuellen Proteste werden auf Social Media dokumentiert. Unabhängige Presseberichte sind nicht möglich. Foto: Twitter
07.10.2022
Die landesweiten Proteste seit dem gewaltsamen Tod von Jîna Mahsa Amini bringen die Menschen in Iran in noch nie dagewesener Weise zusammen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist wieder da – trotz massiver Gewalt seitens des iranischen Regimes.
Die BDS-Debatte wird besonders kontrovers geführt. Unser Dossier zeigt verschiedene Zugänge auf. Grafik: dis:orient
03.10.2022
Kaum eine politische Initiative wird in Deutschland ähnlich kontrovers diskutiert wie die der BDS-Bewegung. Unser Dossier versucht, Lücken zu schließen. Was euch erwartet, erklären wir in diesem Editorial.
Israelkritik und Kapitalismuskritik können, aber müssen nicht strukturell antisemitisch sein. Grafik: dis:orient
03.10.2022
Anstelle differenzierter Kritik oder einem multidirektionalen Ansatz nutzt BDS vereinfachte Weltbilder mit Israel als Projektionsfläche für das „neokoloniale Böse". Das macht sie strukturell antisemitisch, argumentiert Julia Edthofer.
Die BDS-Bewegung nutzt bewusst den Begriff Apartheid und zieht damit Parallelen zur Segregation in Südafrika – ein hinkender Vergleich, findet Klaas Mokgomole. Grafik: dis:orient
03.10.2022
Die BDS-Bewegung nennt in ihrem Aufruf die südafrikanische Apartheid als zentrale Gründungsinspiration. Klaas Mokgomole kritisiert diese Aneignung des Begriffs durch die BDS-Bewegung.
Was können andere von der BDS-Bewegung lernen? Grafik: dis:orient
03.10.2022
Angesichts der großen Diaspora ist eine internationale Solidaritätskampagne mit der syrischen Revolution denk- und machbar. Als Vorbild kann dazu die BDS-Bewegung Palästinas dienen, argumentiert Joseph Daher.
Bald könnte es passieren, dass im Iran Spezialist:innen für Herzchirurgie importiert werden müssen, so der Chef der iranischen Ärztekammer. Grafik: Zaide Kutay
16.09.2022
Iran laufen die Fachkräfte davon. Während das Regime sich in Repression und harter Rhetorik übt, suchen die Menschen in der Emigration vor allem eins – mehr Freiheit. Eine tragische Entwicklung für sie und für das Land, findet Omid Rezaee.
Illustration der türkischen Migrationspolitik von Wawike Berxwedar
16.08.2022
Diskriminierung und Gewalt gegenüber Syrer:innen in der Türkei beruht auf einer vielschichtigen politischen Agenda. Was als Willkommenskultur durch das Erdoğan-Regime begann, erreicht heute ein alarmierendes Ausmaß an Rassismus.
Illustration of Turkish politics towards refugees by Wawike Berxwedar
16.08.2022
The racialized discrimination and violence against Syrian refugees in Turkey originate from a multilayered political agenda. What began as an 'open arms' rhetoric by Erdoğan ’s regime turned around and reaches alarming levels of xenophobia.
Al-Hol Camp in Syrien, wo viele Anhänger:innen des IS interniert sind. Foto: Y. Boechat (VOA, Public Domain))
08.08.2022
Kämpfer des selbsternannten Islamischen Staates (IS) sind medial präsent. Dabei baut die Terrororganisation aktiv auf die Arbeit von Frauen und warb diese gezielt an. Heute wollen viele von ihnen zurück, unter anderem nach Deutschland.
Wenn palästinensische Menschen ermordet werden, schweigen deutsche Medien häufig. Warum finden wir keine Worte für ihre  ihre Geschichten? Illustration: Zaide Kutay
05.08.2022
Israelische Streitkräfte erschießen Palästinenser:innen im Abstand von wenigen Tagen. Deutsche Medien berichten kaum darüber. Wie kann uns das Schicksal von jemandem berühren, der für uns keinen Namen, keine Geschichte hat? Das fragt Marina Klimchuk.
Immer mehr Frauen in Iran nutzen Social Media, um ihre Regimekritik öffentlich machen zu können. Grafik: Zaide Kutay
22.07.2022
Am offiziellen „Tag des Hidschabs“ riefen Dutzende Frauen in Iran dazu auf, ihre Kopftücher in der Öffentlichkeit abzulegen. Das ist nicht nur beeindruckende Zivilcourage, es zeigt auch die Politisierung der jungen Generation, findet Omid Rezaee.

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