Mansoureh Behkish demonstriert gegen die Hinrichtung von Demonstrant:innen, Dublin 2022. Auf einem Plakat um ihren Hals sind Bilder ihrer Familienmitglieder zu sehen, die während der berüchtigten 1980er-Jahre in Iran gehängt oder getötet wurden. Foto: Mansoureh Behkish, privat
Die Führung Irans beschwört den „Gott der Achtziger Jahre“, um die revolutionären Proteste zu delegitimieren. Damals wie heute werden Demonstrant:innen hingerichtet. Stärker als vor vierzig Jahren protestiert heute jedoch das ganze Land.
Eine Mahnwache für Alaa während der COP27. Foto: The Free Alaa Campaign
07.02.2023
Alaa Abd el-Fattahs ausgewählte Texte erzählen nicht bloß die Geschichte eines Widerstandskämpfers. Vielmehr versammeln sie politische Analyse, Hoffnungen, Träume und Enttäuschungen des ägyptischen Aktivismus eines ganzen Jahrzehnts.
Bisher standen sich russische und türkische Interessen in Syrien entgegen. Das könnte sich mit der neusten Annäherung von Erdogan und Assad ändern. Foto: txmx 2 (CC BY-NC-ND 4.0) https://tinyurl.com/24opegob
30.01.2023
Im Mai 2023 wählt die Türkei. Um seine Macht zu sichern, bombardiert Erdoğan den Norden Syriens. Hinzu kommt eine Charmeoffensive gegenüber Assad, den er bisher als Terroristen bezeichnete. Die kurdischen Gebiete sind doppelt in Gefahr.
Sowohl die feministische, als auch die kurdische Perspektive sind bei den aktuellen Protesten in Iran zentral. Illustration: Claire DT/KI
26.01.2023
Die politische Soziologin Rosa Burç forscht zu den Vorstellungswelten von Staatenlosen, mit einem Fokus auf Kurdistan. Im Interview ordnet sie die Proteste in Iran und Solidaritäten aus kurdischer Perspektive ein.
Die Reaktionen auf die Palästina-Solidarität der marokkanischen Mannschaft bei der Fußball-WM in Katar sind kontrovers. Illustration: Claire DT/KI
20.01.2023
Die Reaktionen auf die Palästina-Solidarität der marokkanischen Mannschaft bei der Fußball-WM in Katar sind kontrovers. Angesichts der Lage in der Westsahara stellt sich die Frage, ob Solidarität mit Menschen unter Besatzung teilbar ist.
Jesid:innen protestieren 2015 in Dohuk im Norden Iraks gegen die Gewalt des IS, der zahlreiche jesidische Frauen verschleppte, missbrauchte und verkaufte. Foto: Seivan M.Salim - AP
16.01.2023
Obwohl sie meist weniger aktiv am Krieg beteiligt sind, erfahren Frauen in Konfliktgebieten besonders häufig sexualisierte Gewalt und Unterdrückung. Eine Diskussion über patriarchalische Strukturen und feministische Außenpolitik.
Debatten in und zu WANA werden auch in Deutschland diskutiert. Quelle: pxhere
10.01.2023
Unsere Reihe „Re:zension“ ist Plattform für Debatten und Literatur. Was lesen wir, was denken wir dabei und warum ist das für andere interessant?
Menschen auf dem Weg zu Jîna Aminis Grab in ihrer Heimatstadt Seqiz (Saqqez) in Kurdistan-Iran zum 40. Trauertag nach ihrem Tod. Quelle: UGC/AFP
27.12.2022
Kurdische Frauen in Iran sind an vorderster Front der Proteste. Geprägt wurden sie durch Jahrzehnte währende Gewalt und Traumata. Und sie stehen für einen historischen Widerstand gegen das Regime.
"Seit dem Gerichtsurteil im Mai 2022 gibt es eine große Abrisswelle". Foto: Youth of Sumud
25.12.2022
Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Israel droht Palästinenser:innen in Masafer Yatta die Vertreibung. Sami Huraini und Einat Fogel-Levin im Interview zur Situation vor Ort, gewaltlosem Widerstand und schrumpfenden zivilen Räumen.

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