Sommer 2021, Motorräder warten auf Benzin, Beirut. Foto: Manu Ferneini (IG: manuferneini)
13.07.2023
Auf der ganzen Welt haben Fahrer:innen von Liefer-Apps die Schnauze voll. Im Libanon organisieren sie sich und streikten mehrmals gegen die lokale Liefer-App Toters . Die Ausbeutung der Arbeiter ist systematisch und fußt auf dem Kafala- System.
Summer 2021, motorcycles in a fuel queue in Beirut. Photo: Manu Ferneini (IG: manuferneini)
12.07.2023
Delivery workers around the world have had enough. In Lebanon, they have started to organize themselves and went on strike against the local delivery app Toters. Their exploitation is systematic and builds on the Kafala system.
Ein Mann in seinem vom Krieg zerstörten Haus, Khartum April 2023. Foto: Faiz Abubakr Mohamed (IG: faizabubak)
Amira Ahmed, Nada El Kouny, Elena Habersky, und Gerda Heck
09.07.2023
Am 15. April blinkten die Handys mit Nachrichten von Familienmitgliedern aus dem Sudan. Viele mussten überstürzt fliehen, einige erreichten Ägypten. Eine in Kairo ansässige Initiative berichtet über ihre Bemühungen, zu helfen.
A man in his property that was destroyed by the fighting in April 2023 in Khartum. Photo: Faiz Abubakr Mohamed (IG: faizabubak)
Amira Ahmed, Nada El Kouny, Elena Habersky, and Gerda Heck
09.07.2023
On April 15th, following the sudden outbreak of fighting in Sudan, social media was abuzz with calls from families. Many fled in a hurry, some of them reaching Egypt. A Cairo-based initiative reports on their attempt to help out.
In Syrien gibt es zwölf Jahre nach Beginn der Massenproteste kaum Hinweise auf den Verbleib der Männer, Frauen und Kinder, die größtenteils vom syrischen Regime verschleppt wurden. Grafik: Zaide Kutay
07.07.2023
Zehntausende wurden Opfer des Verschwindenlassens in Syrien. Nun soll ein UN-Mechanismus ihr Schicksal aufklären. Ein guter Moment, um die deutsche Gesetzgebung zum Verschwindenlassen zu reformieren, findet Hannah El-Hitami.
Aufräumarbeiten in Adıyaman, Türkei, nach den Erdbeben. Foto: Hasan Açan IG: hasanacan
27.06.2023
Fünf Monate nach dem Erdbeben in Kurdistan, der Türkei und Syrien kämpfen Angehörige in Deutschland weiter mit den psychischen Folgen. Psychiater Jihad Alabdullah bietet Beratung in Berlin und spricht im Interview über seine Arbeit.
Im Umland von Ankara leben seit dem Erdbeben viele Schutzsuchende unter schlechten Bedingungen, die alles verloren haben und wieder bei null anfangen müssen. Foto: Privat
20.06.2023
Mehr als 500.000 afghanische Schutzsuchende leben in der Türkei, viele von ihnen im vom Erdbeben betroffenen Gebiet. Dis:orient-Mitglied Wais war im Zuge einer Spendenaktion in Ankara und teilt seine Eindrücke mit uns.
Wo sind die Allies? Solidaritätsnachrichten in Athen. Foto: Clara Taxis
16.06.2023
Wer in Europa Schutz sucht, muss in Zukunft als Fachkraft kommen. Oder massive Gewalt und Haft an den Außengrenzen in Kauf nehmen. Was als historischer Kompromiss gefeiert wird, hat weder politische Weitsicht, noch Empathie für Betroffene.
Where are the Allies? Messages of Solidarity in Athens. Foto: Clara Taxis
16.06.2023
In the future, anyone seeking protection in Europe will have to come as a skilled worker – or accept violence and detention. What is being celebrated as a historic compromise shows neither political foresight nor empathy for those affected.

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