Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran.
Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist.
Erst letztes Jahr wurde im Libanon ein Gesetz abgeschafft, nach dem Vergewaltiger straffrei blieben, wenn sie anboten, das Opfer zu heiraten. Der Fall zeigt: Frauen im Libanon haben schon viel erreicht – aber es bleibt auch noch viel zu tun.
Im Juni soll im Libanon endlich das Parlament neu gewählt werden, aber noch kann sich das politische Establishment nicht auf ein Wahlrecht einigen. Zu groß sind die Interessenskonflikte zwischen den einzelnen Lagern. Es ist zu befürchten, dass die...
Das größte Flüchtlingslager für Palästinenser im Libanon wird eingemauert: Fünf Meter hoch und aus Beton wird die „Wall of Shame“ um Ein el-Helweh. Die Bewohner fühlen sich als Opfer einer Kollektivstrafe und befürchten schwere psychische Schäden .
Mit Entsetzen nahmen weite Teile der Welt die Entscheidung der US-Regierung auf, Menschen aus sieben mehrheitlich islamischen Ländern die Einreise zu verweigern. Im Nahen Osten scheint die Stimmung gegen Trump zu kippen.
Die Regierungsbildung im Libanon scheint absurd, birgt jedoch Chancen – denn eigentlich hat das neue Kabinett nur eine Aufgabe.
Was denken eigentlich junge Menschen im und aus dem Nahen Osten über die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA? Laura Overmeyer, Christoph Dinkelaker und Bodo Straub haben sich umgehört.
Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau.
Nach fast zweieinhalb Jahren hat der Libanon wieder ein Staatsoberhaupt. Die Reaktionen reichen von grenzenloser Begeisterung bis zu großer Unsicherheit. Beobachtungen, zusammengetragen von Jan Altaner, Diana Beck und Bodo Weissenborn .
Der Libanon hat einen neuen Präsidenten: Michel Aoun . Christoph Dinkelaker stellt den Mann vor, der für das höchste Amt im Zedernstaat all die Prinzipien aufgab, die ihn einst zum Hoffnungsträger machten.
Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker



























