Der deutsche „Marshallplan mit Afrika” ist ein zynisches Papier, das Afrikaner*innen nur als potentielle Flüchtende oder Arbeitnehmer*innen sieht. Wirkliche Hilfe müsste anders aussehen, findet Kofi Shakur.
Da soll noch einer sagen, die Neuauflage der Großen Koalition stehe nicht für einen Neuanfang: Wie am Sonntag bekannt wurde, will Deutschland künftig keine Rüstungsgüter mehr an Kriegsparteien wie die Türkei oder Saudi-Arabien liefern...
Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk (Deutsche Welle Arabic) , die erfolgreichste Sendung für junge Leute in arabischen Ländern. Darin diskutiert er mit jungen Menschen kritisch über gesellschaftliche und politische Themen in Westasien,...
Die deutsche Nahost-Politik orientiert sich wieder an Autokraten statt an Bürger*innen. Und das soll nun realistisch sein? Es ist naiv.
Die neue deutsche Bürgerlichkeit ist von Verlustängsten geplagt. Der weiße Mann ist voller Panik, bald nicht mehr Herr im Haus zu sein, und sucht nach Halt. Dabei attackiert er mit Vorliebe Geflüchtete, schreibt Eva Tepest.
Die Dokumentation „True Warriors“ tourt gerade durch Deutschland. Es geht um die Überlebenden eines Anschlags der Taliban. Mohammad Qais Hatefi ist einer von ihnen.
Die Hauptstadt Irans prägt die kulturelle Moderne des Landes mehr als jede andere Stadt. In zwei Filmen hat der iranische Regisseur Keywan Karimi sich mit der Metropole auseinandergesetzt.
Das Kulturfestival "Wundern über tanawo'" zur iranischen Gegenwartskunst ist in vollem Gange. Corinna Sahl ist dabei und berichtet für Alsharq von ihren Eindrücken - und was sie selbst und andere zum Wundern bewegt.
Der Begriff Gegenwartskunst versucht, Kunstschaffende weltweit auf einem einheitlichen Fundament zu vereinen. Zwei KünstlerInnen aus Iran stellen aber fest: Der Einfluss des Westens auf nicht-westliche KünstlerInnen ist groß.
Koloniale und rassistische Ideale prägen noch immer viele unserer Vorstellungen vom Sch ö nen am Menschen. Der Vorzug von weißer oder heller Haut vor dunklerer Haut, vor allem in ehemaligen Kolonien, ist nur ein Beispiel für die Internalisierung...
Matthew Heinemans Dokumentation „City of Ghosts“ porträtiert die Aktivisten des Journalisten-Kollektivs „Raqqa is Being Slaughtered Silently“. Der Film hat starke Szenen, begeht aber einen großen Fehler.
Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der...



























