Ihren Dokumentarfilm „Für Sama“ widmet die Filmemacherin und Aktivistin Waad al-Kataeb ihrer Tochter und den Helden*innen der syrischen Revolution. Dis:orient sprach mit ihr über die Entstehung des Films und ihre Botschaft an die Zuschauer*innen.
„Eine seltsame junge Frau“: Das Werk der surrealistischen ägyptischen Dichterin Joyce Mansour (1928-1986) setzt sich mit der Macht weiblicher sexueller Fantasien auseinander. Ihre subversiven Texte verhandeln Tod, Leben und weibliche Lust.
In Kairos Slums sind Mahraganat-Musiker das Sprachrohr einer marginalisierten Generation. Immer mehr Jugendliche begeistern sich für die wilden Beats, doch nun soll ihre Musik verboten werden. Das hat politische Gründe, schreibt Hannah El-Hitami.
Der Begriff Kriegsökonomie impliziert, dass wirtschaftliches Handeln innerhalb kriegerischer Konflikte eindeutig von der Friedensökonomie zu trennen ist. Doch das Verhältnis von Frieden, Krieg und Ökonomie ist komplexer als es scheint.
Wenn Rassismus bekannt wird, ist die Empörung oft groß. Doch die meisten Fälle bleiben für die Öffentlichkeit unsichtbar. Dabei ist Alltagsrassismus allgegenwärtig – auch im „Multikulti-Zentrum“ Berlin, schreibt Erkan Affan.
Wir haben das Jahr 2020 bei dis:orient geplant und einen neuen Vorstand für den Verein gewählt. Wer es geworden ist und was euch demnächst bei uns erwartet, spoilern wir hier.
Junge, ambitionierte Künstler*innen stellen Israels Musiklandschaft zunehmend auf den Kopf. Denn im einzigen hebräischsprachigen Land der Erde erfreuen sich arabische Songs immer größerer Beliebtheit. Ein Szene-Einblick mit Playlist.
Die deutschen Islamwissenschaften haben ihre historische Rolle als Werkzeug imperialer Interessen zwar weitgehend verloren – dieser Fortschritt spiegelt sich aber nicht im gesamtgesellschaftlichen Islamdiskurs wider. Eine Analyse.
























